Eine junge Frau schwenkt eine Fahne auf der FairWandel-Kundgebung der IG Metall in Berlin.

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Die Meldungen der IG Metall Geschäftsstelle in der Übersicht.

Beschäftigte bei 247TailorSteel setzen ein Zeichen


Warnstreik 247TailorSteel

Erster Warnstreik bei 247TailorSteel Süd GmbH in Langenau
Belegschaft setzt ein starkes Zeichen für gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen


Langenau, 05. März 2026 – Zum ersten Mal in der Geschichte des Standortes Langenau haben die Beschäftigten der 247TailorSteel Süd GmbH heute ab Mittag ihre Arbeit niedergelegt. Mit ihrer Teilnahme am Warnstreik setzten die Kolleginnen und Kollegen ein deutliches Signal für ihre Forderungen nach gerechten Löhnen, fairen Arbeitsbedingungen und einem Tarifvertrag.
Vor dem Betriebsgelände machten die Beschäftigten am Mittag unmissverständlich klar: Ohne eine verlässliche tarifliche Grundlage und verbesserte Rahmenbedingungen sehen sie keine Perspektive für eine nachhaltige und faire Arbeitskultur im Unternehmen.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen zeigen heute eindrucksvoll, dass sie bereit sind, gemeinsam für ihre Rechte einzustehen. Die hohe Streikbeteiligung unterstreicht die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation und den berechtigten Wunsch nach einem Tarifvertrag“, betonte Maja Wieland von der IG Metall Ulm.
Mit großem Zusammenhalt und klarer Haltung ließen die Beschäftigten keinen Zweifel daran: Sie stehen auf, zeigen Haltung und fordern Respekt und Wertschätzung für ihre Arbeit.

 

 

 

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Aktionstag 28.02.2026 in Stuttgart


Tausende setzen ein Zeichen: Ulm stark vertreten auf der Stuttgarter Kundgebung

Unter dem Motto „Zukunft braucht Menschen, Menschen brauchen Zukunft“ waren über 7.000 in der Stuttgarter Innenstadt am 28. Februar auf der Kundgebung, um sich für Zukunftsinvestitionen, soziale Sicherheit, starke Kommunen und den Erhalt von Industriearbeitsplätzen einzusetzen! Wenn es um sichere Arbeitsplätze, starke Kommunen, den Schutz des Sozialstaats und gute Arbeitsbedingungen geht, stehen die IG Metallerinnen und IG Metaller in den Betrieben solidarisch zusammen. Besonders stark vertreten waren die Kolleginnen und Kollegen der Ulmer Region, um sich nicht nur ihre Region, sondern für den Industriestandort Deutschland einzusetzen. Die Ulmer Kolleginnen und Kollegen starteten mit einem Demozug in Ulm und versammelten sich auf dem Schlossplatz mit dem IG Metall und ver.di Kolleginnen und Kollegen aus ganz Baden-Württemberg zur Kundgebung. Anschließend setzte sich die Menge zu einem Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt in Bewegung und beendete den Aktionstag mit dem Aufsteigen von 1000 roten Luftballons.

Aktionstag am Samstag, 28.02.2026

Auf nach Stuttgart - mit deiner IG Metall Ulm!

Aktionstag Stuttgart 28.02.2026

„Zukunft braucht Menschen, Menschen brauchen Zukunft“ - Auf nach Stuttgart mit der IG Metall Ulm!

 

Unter dem Motto „Zukunft braucht Menschen – Menschen brauchen Zukunft“ rufen die IG Metall Baden‑Württemberg und ver.di Baden‑Württemberg zur Kundgebung am Samstag, 28. Februar 2026, in Stuttgart auf. Um 11:55 Uhr werden Beschäftigte aus ganz Baden‑Württemberg auf dem Schlossplatz erwartet. Die Gewerkschaften machen deutlich: Industriearbeitsplätze, öffentliche Dienstleistungen und starke Kommunen hängen unmittelbar zusammen. Ohne funktionierende Kitas, Krankenhäuser, Verwaltungen oder ÖPNV gerät auch die industrielle Wertschöpfung unter Druck – und umgekehrt fehlen den Kommunen ohne eine starke Industrie die finanziellen Grundlagen.

 

Die IG Metall Ulm und ver.di Ulm-Oberschwaben unterstützen die Aktion mit Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben der Region und reisen gemeinsam nach Stuttgart an.

 

Die IG Metall und ver.di formulieren klare Erwartungen und Forderungen:

  • eine aktive Industrie- und Standortpolitik, die Arbeitsplätze sichert und Zukunftstechnologien in Baden-Württemberg hält
  • eine verlässliche finanzielle Ausstattung der Kommunen, orientiert an ihren Aufgaben
  • Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Mobilität und Verwaltung
  • bezahlbare Energie für Unternehmen und private Haushalte
  • den Erhalt und Ausbau des Sozialstaats
  • Schutz von Arbeitszeit-Regelungen, Gesundheit und Selbstbestimmung

 

Die Gewerkschaften warnen vor den gesellschaftlichen Folgen der aktuellen Debatten. Sozialabbau, Neiddebatten und die Infragestellung von Arbeitnehmerrechten schwächten nicht nur Beschäftigte, sondern auch das Vertrauen in demokratische Institutionen.

Beschäftigte stehen zu einem großen Herz zusammen
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Von Rechtsschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten bis zu gerechten Löhnen und Gehältern – wir kümmern uns persönlich und zuverlässig um unsere Mitglieder.